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Dresden
Die Landeshauptstadt Sachsens – gelegen an den Ufern der Elbe – ist jederzeit ein Anziehungspunkt für Gäste und Einwohner. Prachtvolle Gebäude, zahlreiche Museen, schöne Plätze und die Naturlandschaft des Flusses bieten Raum zum Spazieren und Verweilen, zum Genießen von Kunst und Kultur. Hier begegnen einem berühmte Bauwerke wie der "Dresdner Zwinger", die wiedererstandene Frauenkirche oder der Opernbau Gottfried Sempers. Aber auch die Museen laden zu einem Besuch ein: so die Schatzkammer August des Starken - das "Grüne Gewölbe" - die Gemäldegalerien "Alte Meister" und "Neue Meister" oder die Porzellansammlung. Dresden lebt natürlich auch von seinen schönen Vororten und der reizvollen Umgebung - so wurde im Jahr 2004 das Elbtal zum Weltkulturerbe ernannt.
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Meißen
Die über 1000 Jahre alte Stadt Meißen - sie liegt ca. 26 km von Dresden entfernt - gilt als die "Wiege Sachsens". Denn von Meißen aus regierte das Herrschergeschlecht der Wettiner. Ende des 15. Jahrhunderts teilten sich diese Wettiner - die einen verlegten ihren Sitz nach Dresden, der andere Teil ging nach Wittenberg. Erst durch den Umstand, daß August der Starke in Meißen das berühmte "Meißner Porzellan" herstellen ließ, gewann die Stadt im 18. Jahrhundert wieder an Bedeutung. Über der Stadt thront der imposante Burgberg mit dem gotischen Dom. Von hier aus kann man in die Altstadt hinabsteigen und durch die verwinkelten Gassen - vorbei an alten Kirchen und schönen Renaissancehäusern - spazieren.
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Sächsische Schweiz
Die Tafelberge der Sächsischen Schweiz sind an klaren Tagen schon von Dresden aus zu sehen. Bizarre Felsen und romantische Täler weckten in zwei Schweizer Malern im 18. Jahrhundert Erinnerungen an ihre Heimat. Sie sollen der Legende nach diesem Gebiet, das geografisch als Elbsandsteingebirge bezeichnet wird, den Namen "Sächsische Schweiz" gegeben haben. Das waren die Anfänge der touristischen Erschließung dieser Landschaft, in der zum einen Felsreviere mit wilden Tälern und zum anderen die markanten Tafelberge zu finden sind. In einem dieser Reviere liegt die Bastei - eine Aussichtskanzel inmitten von Sandstein.
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Festung Königstein
Auf einem der Tafelberge in der Sächsischen Schweiz befindet sich die Festung Königstein. Schon im 13. Jahrhundert wurde dieser Fels in königlichen Urkunden erwähnt; seit Ende des 16. Jahrhunderts ist der Berg zur Festung ausgebaut worden. Der Königstein diente als Ausflugs-, Veranstaltungs- und Zufluchtsort des Hofes, war aber auch ein berüchtigtes Staatsgefängnis. Heute ist dieses 9,5 ha großes Felsplateau vor allem wegen seines Ausblicks in alle Himmelsrichtungen und den vollständig erhaltenen Festungsanlagen ein beliebtes Reiseziel.
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Moritzburg
Inmitten der Moritzburger Teichlandschaft steht das kurfürstliche Jagschloß. Es ist eine Kulturlandschaft, die immer schon Künstler anzog, wie beispielsweise die Künstlergruppe "Die Brücke", die hier bedeutende Werke des Expressionismus schuf. Das Schloß leuchtet dem Ankommenden schon von Weitem in seinen strahlenden Farben Ocker und Weiß entgegen. Dem sächsischen Hof diente es als Jagdschloß. Auch heute kann der Besucher im Schloß immer noch die alten Ledertapeten oder das wieder restaurierte Federnzimmer besichtigen.
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Pillnitz
Auf dem Weg in die Sächsische Schweiz liegt unmittelbar an der Elbe das Schloß Pillnitz. Diese im Auftrag von August dem Starken als Lustschloß gebaute Anlage beeindruckt durch seine eigentümlichen Architekturformen, den Chinoiserien. Dieser chinesische Baustil beruht auf den Phantasieleistungen des Barock. Im sich anschließenden Schloßpark mit seinen zahlreichen alten Baumbeständen befindet sich auch die berühmte Kamelie. Dieser über 200 Jahre alte Baum - inzwischen hat es einen Durchmesser von 11 m und eine Höhe von 8,60 m - trägt in jedem Frühjahr bis zu 35000 rosarote Blüten.
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Bastei
Die „Bastei“ ist einer der eindrucksvollsten Aussichtspunkte in der Sächsischen Schweiz. Der Name stammt aus dem Festungsbau. Vergeben wurde er bei einer Landvermessung im 16. Jahrhundert, da dieses Stück des vorspringenden Felsens in die Befestigungsanlage der ehemaligen Felsenburg Neurathen eingebunden war. Von der Burg sind heute wieder Reste zu besichtigen. Schon um 1800 wurde die Bastei zum touristischen Ziel und auch schon um diese Zeit wurde damit begonnen, diesen bei Schweizreisenden beliebten Ort zu bewirtschaften - der Anfang war eine einfache Schutzhütte; heute befindet sich hier ein großes Hotel. Von der Aussichtskanzel geht der Blick 190 m tief hinab in das Elbtal - der Blick in die Ferne lässt die Felsen der Hinteren Sächsischen Schweiz, die Tafelberge und bei guter Sicht auch die Basaltkegel auf tschechischem Gebiet erkennen.
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Elberadweg
Die Elbe entspringt auf tschechischem Gebiet im Riesengebirge. Von der Quelle in bis zur Mündung in die Nordsee legt sie eine Strecke von 1 165 km zurück. Entlang des Flusslaufes führt ein Radweg, der ab dem kleinen Grenzdorf Schmilka auf gut ausgebauten Wegen den Radwanderer bis nach Cuxhaven bringt. Laut ADFC zählt der Elberadweg zu den drei schönsten Fluß-Radwegen in Deutschland. Angekommen in Sachsen fährt man unterhalb der Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz bis Pirna – dem „Tor zur Sächsischen Schweiz“. Das nächste Ziel ist das Schloss Pillnitz und nach weiteren 15 km erreicht man Dresden – die sächsische Landeshauptstadt. Von Dresden aus führt der Radweg zu den Weinbergen nach Radebeul, Meißen und Diesbar-Seuslitz und von da aus wieder an die sächsische Landesgrenze- in die Nähe der Stadt Torgau, die zeitweilig Residenzstadt der wettinischen Fürsten gewesen ist.
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